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Goldschmied und Juwelier

Ein glänzender Beruf

Schmuck ist seit langer Zeit ein sehr beliebtes Geschenk zu diversen Anlässen. Ob man durch eine Kette oder ein Armband einen Fehler wieder gutmachen will, oder ob ein Verlobungs- beziehungsweise Ehering gekauft wird hängt ganz von der Situation ab. Für viele gilt daher ein Besuch bei einem Juwelier als Selbstverständlichkeit. Fast jeder wird früher oder später einmal in die Situation kommen und etwas bei einem Juwelier kaufen. Es sind allerdings die Goldschmiede, die für die Herstellung zuständig sind.

Berufsbild eines Goldschmieds

Das Berufsbild des Juweliers ist kein rechtlich geschütztes. Juweliere sind meistens zuständig für den Verkauf der Waren und sind in der Regel die Inhaber des Geschäfts. Doch die Arbeit hinter den Kulissen wird von den Goldschmieden durchgeführt. Diese sind zuständig für die Herstellung von Schmuck aus Gold und Goldlegierungen, wie zum Beispiel Ketten, Armbänder, Anhänger und Ringe. Dabei müssen sie neben Gold auch Edelmetalle wie Silber und Platin verarbeiten. Der Werkstoff wird zum Schmelzen gebracht oder weich geglüht, damit er anschließend weiterverarbeitet werden kann. Je nach Kundenwunsch müssen Skizzen und Entwürfe angefertigt werden, die den ausgefertigt werden. Neben der Planung und der Herstellung sind sie auch für die Gestaltung der Werkstücke zuständig. Dabei werden oft Edelsteine verarbeitet und in die Schmuckstücke eingesetzt. Wenn das geforderte Werkstück hergestellt wurde, wird es zum Abschluss geschliffen und poliert und dann verkauft. Auch die Reparatur von Schmuck, darunter auch Uhren, ist neben der Herstellung und Verarbeitung Aufgabe der Goldschmiede.

Ausbildung und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die deutschlandweit anerkannte Ausbildung zum Goldschmied dauert in der Regel dreieinhalb Jahre. Sie wird in den Fachrichtungen Schmuck, Ketten und Juwelen angeboten. Rechtlich gesehen ist zwar kein Schulabschluss vonnöten, aber es werden überwiegend Abiturienten (ca. 50%) und Realschüler (ca. 30%) eingestellt. Neben den schulischen Voraussetzungen sollte man Kreativität und eine hohe Konzentrationsfähigkeit mit sich bringen. Handwerkliches Geschick und sorgfältiges Arbeiten runden das Profil ab. In der Ausbildung lernen die angehenden Goldschmiede dann die Grundlagen der Herstellung und Gestaltung von Werkstücken. Dazu wird über die Beschaffenheit und die Verarbeitungsmethoden der jeweiligen Materialien gelehrt. Die Auszubildenden lernen die verschiedenen Verfahren und Techniken wie Schmelzen, Glühen und Legieren kennen und müssen dabei auf die chemischen und physikalischen Vorgänge achten. Außerdem werden sie in Sachen Reparatur von Schmuck geschult. Nach der Ausbildung haben die Goldschmiede die Möglichkeit auf eine Weiterbildung zum Meister, oder zum Gestalter für Schmuck oder Edelsteine. Im Falle einer Hochschulberechtigung können die ausgelernten Goldschmiede ein Studium, in zum Beispiel Schmuckdesign, in Betracht ziehen.